Samstag, 14. Juli 2012

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 10 - 160
Märchenerzähler im Olymp

Der nächste Redner Doryklos,
(Ilias 11/489; Sohn des Priamos, von Aias getötet)
Ein weiterer Sohn des Priamos,
Trat ans Rednerpult wo dann
Zu erzählen er begann.

Das Froschmädchen

mich als Junge
meine liebe Mama Hekabe zu Bett  gebracht hatte, setzte sie sich in den großen alten Lehnstuhl und fing an zu erzählen; Märchen, Geschichten und auch davon, wie es früher, lange vor dem Krieg um Ilion gewesen war. An Sommerabenden rückte sie sich den Lehnstuhl ans offene Fenster, und die stille Wärme die von dort herein zog war schier anzufassen. Manchmal stieg ich auch wieder aus dem Bett, setzte mich auf Mamas Schoß und wir hörten den Fröschen zu, deren Gespräche um diese Zeit im vollen Gange waren. Zu Großvater Dymas Garten gehörte nämlich ein kleiner Teich. An einem solchen Abend - wie viele Jahre ist das nun schon her - hat mir Hekabe das folgende Märchen erzählt:







 wird fortgesetzt

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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als einhundertfünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 15.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.