Donnerstag, 28. September 2017

Die Muse und der Dichterling


Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 48 - 8
Die Muse und der Dichterling
Buch II
Auf getrennten Wegen
- Teil 9 -

Weiter ging es immerzu.
Froschtattoo um Froschtattoo,
Es gab im Netz sie ja zuhauf,
Zeichnete der Dichter auf
Und fertigte für Maxima,
Damit auch sie die Bilder sah,
Froschtattoo- Kollagen draus.

Die hat er sogleich brustgeschwellt,
Heischend gierig nach Applaus,
So wie's sie's ihm vor ein paar Tagen,
Vom Olymp aus hatte aufgetragen,
Für Amun all ins Netz gestellt.

 




"Amun ist mit mir hienieden,"
So dacht' dabei der alte Gauch,
"Dort oben sicher sehr zufrieden,
Und meine Muse Maxi auch."

***

So von sich selber eingenommen
Ist er gut vorangekommen.

Drei Dutzend weitere Tattoo's,
Oder gar noch mehr,
Unter dem Lurchenterminus,
Ohne dabei zu übertreiben,
Damit die beiden oben,
Ihn für sein Schaffen loben,
Und weiterhin gewogen bleiben,
Schickte er gleich hinterher.


 



 
 


  


 


 

 









***

Wie es damit weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt


Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als einhundertfünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 15.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.