Freitag, 6. November 2015

Bei Hofe


Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 40 - 25
Bei Hofe

ieder

 wurde laut gemurrt
Weil ein jeder wusste dass,
Was Teichhilde ohne jeglichen Erlass,
Mit Ihrem Wort "Das schaffen wir"
Was keiner so recht abnahm ihr,
Hatte politisch vorgegeben,
Und durch Wiederholung festgezurrt.

Aus diesem Grunde eben
Warteten alle darauf, dass sie kam
Und nochmals dazu Stellung nahm.

Doch sie war noch nicht im Hause.
Deshalb nach einer kurzen Pause,
War als nächster Redner dann,
Von Moarz, der Polizeichef dran.

  
Am Rednerpulte angekommen
Sprach er "All die Andersfrommen
Die unser Land nun überschwemmen
Sind, was die Sicherheit betrifft,
Unter dieser Überschrift
Bis jetzt kein großes Problem im Lande.
Das können meine Leute stemmen."

"Die Gefahr, wie ich sie sehe,
Und weshalb ich jetzt hier grad stehe,
Um sie ihnen allen nun,
Von hier oben kund zu tun tun,
Besteht durch jene dreiste Bande
Von Kriminellen an den Rändern,
Die mit dem Mäuseflüchtlingstreck
Ihr Fähnchen in die Masse hängen,
Doch zu einem ganz andern Zweck,
Über unsre Grenzen drängen,
Und meine Eindruck langsam ändern."

Sie geben als Flüchtlinge sich aus,
Obwohl, ich wähl das Wort gelind,
 Sie Gangster alle sicher sind.

Und dann legte er dem hohen Haus,
Alle waren schon ganz Ohr
Die aktuellen Zahlen vor.

"An den Brennpunkten vor Ort,
Ihr wisst schon was ich meine, dort
Wo die Asylbewerberhallen stehen,
Steigt gegenwärtig die Kriminalität
Die wir erfassen, rapide an."

"Und", so ergänzte er spontan,
"In einer ziemlich schlimmen Weise.
Beim Ladendiebstahl beispielsweise,
Ums dreifache in kurzer Zeit."

"So darf das hier nicht weitergehen,
Denn wie gesagt, das geht zu weit.
Es muss endlich was geschehen.
Denn sonst ist's dafür zu spät."

"Ich bezieh mich hier auf den Bericht,
Glaubt es oder glaubt es nicht,
Der Soko Asyl beziehungsweise Zerm.
Die Leute dort allsamt gar ferm,
Und kriminalistisch aufgeweckt,
Haben viel schon aufgedeckt."


"Wir müssen all den grauen Strolchen,
Wenn wir fassen einen solchen,
Damit er uns versteht
Zeigen, dass das hier nicht geht!"

Und dann fügte der Filou
Einen Nachsatz noch hinzu,
Der seinen Vortrag hat gewürzt
Und auch stark verkürzt.

"Das ist kein Spaß und nicht zum Kugeln,
Jux zu machen damit liegt mir fern.
Doch ihr könnt das alles gern
Online selbst ja noch mal googeln!"


***

Wie es bei Hofe weitergeht
In der nächsten Folge steht

wird fortgesetzt

Keine Kommentare:

Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.