Sonntag, 22. Januar 2017

Die Muse und der Dichterling


Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 47 - 20
Die Muse und der Dichterling
Buch I

ögen 


die Götter es verhüten,
Dass unter Trump es so geschieht,
Wie es der Filmemacher sieht
Und wie es offenbar
Ähnlich bei Walker Bush schon war.

Wer in der Politik mit Blüten
Handelt oder handeln will,
Und denkt, dass sinnvoll all das wär,
Was er twittert als Pasquill,
So irrt sich der!

Ein Narziss, der sich selbst vergottet
Und sein eignes Volk verspottet,
Weil er denkt, dass er nur zählt,
Wird ganz schnell wieder abgewählt,
Oder gar von oben
Seines Amt's enthoben.

Donald Trump, der selbstherrlich,
Mit Scheuklappen vorwärts rennt,
Und wie man sieht, sich selbst nur kennt,
Wird stolpern übers eigne ich."

So dachte der Dichterling am Nil
Dem das alles sehr missfiel.

Und weil er Zeit für ne Debatte
Mit dem Neuen grade hatte,
Twitterte im Nu
Trump einen Tweet er zu.

"Hallo Mister Präsident,
Weil ich Zeit hab justament
Und nichts zu tun hab momentan,
Möcht ich Ihnen ganz spontan
Für Ihr Präsidentenleben
Einen Ratschlag dringend geben."

"Sehen sie diesen Film sich an
Und direkt im Anschluss dann,
Auch noch den und diesen!"

"Dort werden alles sie erfahren,
Was als Präsident man wissen muss,
Um sich Ärger zu ersparen.
Denn ich möcht nicht dass am Schluss,
Sie gar noch landen in Sing Sing,
So wie der Wahkämpfer es wollte
Mit Hillary, weil die ihm grollte.
Ich hab sie gern drauf hingewiesen!

Gruß, Aristoquakes, Dichterling."

***

Nachdem der Tweet ward abgesetzt,
Hat der Dichter gut vernetzt,
Kontakt mit Deutschland aufgenommen
Und Antwort drauf auch gleich bekommen.

"Na klar, da bin ich gern dabei!"
Schrieb der Froschsammler frank und frei
Und fügte zum Texte simultan,
Ein paar Bilder gleich noch an.



















***

Wie es in Kairo weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt


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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.