Dienstag, 9. Februar 2016

Auf dem Schlachtfeld

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 42 - 3
Auf dem Schlachtfeld
Terroristen überall

roxartes

 hässliche Terrorratten,
Die auch nach diesem Zwischenfall,
Noch nicht genug vom Morden hatten,
In Pausbacks Reich nun überall,
Ach es war fürwahr ein Graus,
Suchten sich weiche Ziele
Für ihre Mordattacken aus,
Und davon gab's im Lande viele.

Eine feige Manntierratte,



Die ihrer hinterlistigen Interessen wegen,
Und über die Politik des Herrschers froh,
Sich mit dem Mordbrenner verbündet hatte,
Den Fröschen haushoch überlegen,
Knallte alles, was nicht aus Mausulina floh,
Weil ihr niemand Kontra gab,
Gnadenlos ganz einfach ab.

 Frösche die sich zwar zu wehren wussten,
Alsbald im Kampf erkennen mussten,
Weil zwischen die Fronten sie geraten,
Dass die Zeit für Heldentaten,
In dieser sinnlosen Keilerei,
 Fürs Erste war vorbei.

Die Ratten bestens ausgerüstet,
Haben sich damit gebrüstet,
Dass Troxartes hochmoderne Waffen
Aus Manntierbeständen sich beschaffen
Von seinem Alliierten ließ.


Eine Ratte, welche Rambo Radditz hieß,
Brachte im Feld in aller Ruh,
Einen von Pausbacks Kriegern dazu,
Indem bedroht hat sie sein Leben,
Fix seine Flinte abzugeben.


Das tat der arme Frosch sogleich.
Er warf die Knarre in den Teich,
Und sprang seinem Schießgewehr
Danach schleunigst hinterher.

Die Ratte ließ er stehen
Und ward nicht mehr gesehen,
Bis mit Kameraden kurz darauf
Er tauchte am andern Ufer auf.

  
Gemeinsam nahmen in der Sache
Von kurz zuvor sie Rache
Auch wenn ihr Gegner offenbar,
Nicht mehr Rambo Radditz war,
Sondern, doch genauso fies,
Rattus Ratty Rattner hieß.

***

Wie es mit dem Terror weitergeht
In der nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt





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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.