Dienstag, 23. Februar 2016

Auf dem Schlachtfeld

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 42 - 11
Auf dem Schlachtfeld
Terroristen überall

ichtgläubige, 

Andersgläubige wie Christen
Unter den Fröschen, gar verrucht,
Hatten sich die Rattenterroristen,
Als Feinde zum Töten ausgesucht.

Die meisten Grünen solcherweise
Entstammten diesem Weichzielkreise,
Und hatten im Felde deshalb nun,
Mit Ratten hauptsächlich zu tun,
Die von Troxartes aufgehetzt,
Auf sie waren angesetzt.

Vor Mausulina, rund den Teich
In König Pausbacks Nacktlurchreich,
Die hässlichen, brutalen Ratten
Das Zepter in den Krallen hatten.

Frösche im Felde ebenda,
Die vor ihnen das Schahada
Nicht herunterquaken konnten, die
Nahm das Terroristenvieh
Sich als allererste vor.



Die Terrorratte Ratterich
Jedoch kam nicht so recht zum Stich,
Weil Frinos Hitscha sie zuvor
So kräftig an ihrem Schwanze zog
Dass auf einen Fels sie flog
Und das Genick sich brach dabei.
Das letzte was sie von sich gab,
War ihr schriller Todesschrei.
Pausbacks Teich wurde ihr Grab!




Eine andre Terrorratte,
Weil sie zugehört nicht hatte,
Was der grüne Reichsmarschall,
Kim Jong seinen Todeskandidaten,
Im Trainingscamp quakend für den Fall
Einer Gefangenschaft  hatte angeraten,
Wusste in ihrer schlimmen Pein
Nicht weiter als der Fall trat ein.



Der Froschhauptmann mit Augenmaß,
Der, als sie in der Falle saß,
Sie an Pauspacks Badestrand,
Laut um Hilfe pfeifend fand,
Hatte Mitleid mit dem Tier,
Denn auch er kannte solch Not,
Er hat sofort geholfen ihr.
Seitdem ist die Ratte tot.



Auch einer andern ging es so:
Weil zu laut Zetermordio
Sie in er Falle sitzend schrie,
Wurd  Kroxer aufmerksam auf sie.
Es ging ganz schnell, der Terrorist
Dachte ganz kurz noch "So ein Mist!"




Dann war's mit ihm auch schon vorbei
Und ihm der ganze Terror einerlei,
Den Troxartes, Lychomyles Gatte,
In Mausulina auf dem Thron,
Im Rachewahn für seinen Sohn,
Obgleich die alte Sache offenbar
Nur ein Badeunfall damals war.
Mordgierig angeordnet hatte.


...

Manch Ratte, ausgebildet schlecht,
Kam im Felde nicht zurecht.



Weil auch Ratzener, eine Terrorratte
Die Orientierung ganz verloren hatte,
Erkundigte am Moorlandsteg
Sie sich bei  Sumpfner nach dem Weg.


"Ja" sprach der, "ich kenn mich aus.
Ich bin ja schließlich hier zu Haus"

Und dann fügte er spontan
Gleich die Wegbeschreibung an:

"Der kürzeste Weg nach Mausulina ist,
Vorausgesetzt dass gut zu Fuß du bist,
Rechts runter, dann der Nase lang.
Bis zum Sonnenuntergang
Schaffst du es ganz sicher; leicht!"


Die Ratte hat die Stadt erreicht.
Noch am hellen Nachmittag
Just bevor sie fiel,
Und mausetot am Wegrand lag,
Erreichte sie ihr  Ziel.


Wie's mit dem Terror weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

***

wird fortgesetzt

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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.