Donnerstag, 25. Februar 2016

Auf dem Schlachtfeld

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 42 - 13
Auf dem Schlachtfeld
Terroristen überall

icht 

so klug wie jene Ratten
Die es vorgezogen hatten,
Sich zum Überlebenszweck
Dem Mausulina-Flüchtlingstreck
In Richtung Froschland anzuschließen,
Waren all die andern Terroristen.

Mit dem Auftrag alle Nichtgläubigen und Christen
In Pausbacks Froschvolk zu erschießen
Oder sie solange zu terrorisieren
Bis sie zum Rattenglauben konvertieren,
Sind derart konfessionsverblendet
Die meisten im Zweikampfe verendet.

Die Frösche im unnützen Glaubenskrieg,
Auf König Pausback eingeschworen,
Stürmten im Feld von Sieg zu Sieg.

Manch Ratte, entgegen allen guten Sitten
Hat im Kampf den Schwanz verloren,
Weil er ihr wurde abgeschnitten.


Andre wurden in der Schlacht
So von den Fröschen umgebracht,
Wie sie's mit jenen machen sollten,
Doch scheiterten als sie es wollten.





Die Grünen, ihrer Kampfkunst wegen,
Waren den Ratten überlegen.

Selbst einem Rattenkönig hat bei Nacht
Ein Frosch das Fürchten beigebracht.


Eine andre dumme Terrorratte,
Weil sie vom Superfrosch gehört nichts hatte
Und nicht wusste, dass der fliegen kann,




Scheiterte im Kampf daran
Ihren Gegner umzubringen
Oder zur Aufgabe zu zwingen,
Weil sie der Grüne  überflog.


Als sie vor lauter Angst und Schreck
Ihren Rattenschwanz einzog,
Trat der von hinterrücks gar keck,
Zu beenden ihr Geschick,
Der Ratte so heftig ins Genick,
Dass sie ohn' langes Weh und Ach,
Sofort tot zusammenbrach.


Eine andre Ratte, noch viel dümmer,
Dacht die Panzerfaust auf eines Frosches Rücken,
Wäre ein verdreckter Fallrohrkrümmer.



Als sie des dicken Rohres Tücken,
Erkannte war es schon zu spät
Um selbst noch einen Schuss zu lösen,
Weil Feuer spuckte das Gerät.

Der Frosch, als er der Bösen
Den Garaus hatte just gemacht,
Hat nur schadenfroh gelacht
Und sich, er war ja so verkommen,
Die nächste Ratte vorgenommen.


Eine Ratte, die mit lautem Knall
Ihrer Büchse einen Terrorüberfall
Ankündigen dem Gegner wollte,
Erfuhr durch dessen Gegenwehr
Mittels seinem langen Speer
Dass man das nicht machen sollte.




Der dumme Terroristenwicht
Verlor dabei sein Augenlicht
Und ist vom Frosche so geblendet,
Elendiglich im Feld verendet.

Zwei adelige Terrorratten
Die vom Fechten Ahnung hatten,
Wollten wie's dem Adel eigen,
Ihre Fechtkunstkniffe zeigen.


Wie man sticht und wie man ficht,
Was erlaubt ist und was nicht,
Versuchten sie mit scharfen Klingen
Den Fröschen kämpfend beizubringen.



Wie man eine Finte setzt
Die den Gegner so verletzt,
Dass er aufgibt irgendwann,
Weil er vor Schmerzen nicht mehr kann.
Auch wie mit schnellem Gegenstoß
Man seinen Feind im Gefecht wird los,
Oder wie mittels einer Sforza man
Ihn endgültig besiegen kann,
Wollten mit den scharfen Eisen
Ihren Gegnern sie beweisen.


Den Frösche war das einerlei.
Sie brachten ihrerseits den beiden bei,
Dass vor einem Schmiss
Sie hatten keinen Schiss
Und dass statt sportlicher Mensur
Eine Schädeldeckentotalfraktur,
Das wüsste jeder gute Christ,
Für Terrorratten besser noch geeingnet ist.

***

Wie's mit dem Terror weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht

wird fortgesetzt

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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.