Donnerstag, 11. Februar 2016

Auf dem Schlachtfeld

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 42 - 5
Auf dem Schlachtfeld
Terroristen überall

uf 

dem Schlachtfelde indessen
Prallten die unterschiedlichen Interessen
Der beiden großen Tiernationen,
So wie in Issos Keilerei,
Damals im Jahre drei, drei, drei,
Zwischen Dareios und Alexander,
Doch noch brutaler, aufeinander!

Ohne den jeweils anderen zu schonen,
Schlugen die Krieger gar gemein
Sich gegenseitig ihre Köpfe ein.

***

Mit einem gezähnten Kieferknochen,
Den einem Tiger er vor Tagen,
Im Zweikampf hatte ausgebrochen,
Hat Frosch Grüning die Ratte Krätz erschlagen,
Welche ihm im Moorsumpfland,
Was er nicht mocht', im Wege stand.


Ratte Raffzahn wurde kurz entschlossen,
Von seinem Kumpel Quack erschossen.


Neun Treffer, ach es war ein Graus,
Löschten ihr das Leben aus.


Sie sah, als tot sie liegen blieb,
 Aus, so wie ein Küchensieb,
Ach es war fürwahr ein Leid,
Durch welches grobes Mehl man seiht.
Die Rüstung und das Schwert,
Hatte der Grüne gar geschert,
Kaum dass sie im Kampf war umgekommen,
Der Toten fleddernd abgenommen.

***

Jetzt ging es wirklich Schlag auf Schlag.


Frosch Quakkeck mit einem Metzgerbeile,
Schlug Ratte Krallner in zwei Teile,
So dass an ihrem letzten Tag,
Nachdem das Beil die dreiste Ratte,
Gut gezielt, getroffen hatte,
Zweigeteilt gar plötzlich sie,
Nur zeter- noch und mordio schrie,
Wonach ohn' weitres Weh und Ach,
Sie letztlich tot zusammenbrach.


Ratte Rattus hatte Glück.
Frosch Protzner hieb ihr zwar ein Stück
Von ihrem langen Schwanze ab.
Doch weil sie drauf ihr Wort ihm gab,
Nie mehr mit einem Frosch zu raufen,
Ließ er die Besiegte laufen.


Pech im Zweikampfe hingegen
Hatte Hepper mit dem Speer.


Als Ratte Dreckner damit er,
Vom Leben in den Tod wollt schicken
Sah plötzlich er die Waffe knicken,
Weil Dreckner mit seiner Krallenfaust,
Vor der es jedem Grünen graust,
Sie ihm kraftvoll und geschickt,
Hat beim Angriff abgezwickt.
Das kostete dem Frosch das Leben!

 
Ein Stück weiter nebenan,
Schickten sich drei Ratten an
Den tapfren Quakus Quak zu beißen.
Das hat der nicht gut geheißen.
Mit dem Schwert, in seiner Not,
Stach er sie nacheinander tot.




Wie der Kampf zwischen diesen beiden  Helden
Ist am Ende ausgegangen,
Können hier wir noch nicht vermelden.
Sie hatten noch nicht angefangen.


Und auch von diesen beide hier
Können nur berichten wir,
Dass sie sich darob im Klaren
Dass einer sterben gleich muss, waren.


***

Wie die Sache weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt


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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.