Dienstag, 13. Dezember 2016

Der Kriegsveteran

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 46 - 36
Der Kriegsveteran

iele

 Hundert alte Drucke,
Im Netz noch ziemlich unsortiert,
Mit Können, Geduld und Spucke,
Meisterlich all ziseliert,
Sah zu Haus der Veteran
Sich auf seinem Handy an.

Die alten Drucke
(18. - 20. Jahrhundert)
- Teil 5  -








 








 Unter dem Suchwort Aristomyomaximus,
Einer Muse, die er bereits kannte,
Weil er von ihr und ihrem netten Wesen,
Hatte bei Aristoquakes schon gelesen,
Fand  er auch den Triadobatrachus.




Triadobatrachus

Triadobatrachus


Jener, der Stammvater aller seiner Ahnen
Begann einst auch ihm den Weg zu bahnen,
Zu jenem wunderschönen Frosch,
Mit wohlgeformtem Leib und einer Gosch,
Die breiter ist fast als sein Kopf
Und einem Hals, der wie ein Kropf,
Schön angepasst darüber sitzt.

Die alten Drucke
(18. - 20. Jahrhundert)
- Teil 6  -








Vor über Dreihundertmillionen Jahren,
So konnte er im Netz erfahren
Ist der bereits an Land gegangen.

"Mit dem hat alle angefangen!"
Dachte der Veteran verschmitzt.

"Auf dieser Welt kein andres Tier
Ist so vielfältig und schön wie wir!"
Freute dabei  Krotterich,
Sich sehr zufrieden über sich.

Die alten Drucke
(18. - 20. Jahrhundert)
- Teil 7  -

 

 

"Doch", so dachte zu des Manntiers Ehr,
Ein bisschen neidisch weiter er,
"Im Zeichnen, Schreiben und im Dichten
Von Kröten- und von Froschgeschichten,
Ist dieses steinzeitliche Tier
Ein bisschen besser doch als wir!"

***



Wie es damit weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt



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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.