Montag, 6. Juni 2016

Die Muse und der Dichterling



Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 44 - 9
 Maxima und der Dichterling

bwohl 

sie allesamt zufrieden waren,
Konnte Maxi es Amun nicht ersparen,
Lachend darauf hinzuweisen,
Dass anstatt dem Friedenszeichen
Die Frösche, die dem Manntier gleichen,
 Zeigen ein "V", so sagte sie,
"Und dieses steht für Victory
Unten dort in diesen Kreisen."

"Ach was", sprach Amun unter Lachen,
"Schau nur hinab, was sie dort machen.
Donnerwetter, ei der Daus,
Sieht so etwa ein Tierkrieg aus?"



"In der Tat" erwiderte ihm Maxima,
Als sie was die Frösche machten sah.

"Doch ich trau dem Frieden nicht!"

Und dann, als besser wurd die Sicht,
Erkannte sie am Schilfrohrrand
Tief unten an des Eridanos Strand,
(mystischer Strom im antiken Griechenland; siehe hier)
Wie die Grünen sich erneut zur Schlacht
Mit den Mäusen haben klar gemacht.

"Der Krieg ist längst noch nicht zu Ende."
Sie auf 'ner Wolke sitzen sprach.


Als Gott Amun kurz danach,
Auch in Richtung  des Flusses sah,
Erkannte er dass ebenda
Frösche und Mäus' sich neu formierten,
Und gegeneinander aufmarschierten.






"Au backe", schrie er da verlegen.
Und wusst' nicht recht was oben nun,
Er dagegen sollte tun.
Schließlich gab er für die Schlacht,
So wie's  Zeus hat vor ihm schon gemacht,
Wohlwollend den Tieren dazu seinen Segen.

Was dann geschah, ist nachzuschlagen
Hier und auch bei Rollenhagen.

***

Wie die Geschichte weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt


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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.