Donnerstag, 13. Oktober 2016

Auf dem Schlachtfeld

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 45 - 24
Auf dem Schlachtfeld
vor Mausulina

Buchvorstellung
Teil 3


manches freilich was er da
Abgedruckt im Buche sah,
Da es sich vor ein paar Tagen
So ähnlich hatte zugetragen,
Kannte er bereits. Weswegen
Er schnell und arg verlegen,
Denn es war keine Ruhmestat,
Was in dreisprachigem Plagiat,
Schwarz auf weiß, so wie er fand,
Viel zu groß gedruckt dort stand.
Er's einfach überblättert hat.


Die Bilder in diesem Teil hingegen,
Von all den Maus und Froschvasallen,
Die zum Kriege gar verwegen,
Weil sie mussten aufmarschierten
Haben Krotterich gefallen.

Im ganzen Epheben Frosch- Gelichter
Kein einziges mehr der Gesichter,
Weil alle längst ihr Ende fanden,
Die jetzt in seinem Heere standen.

"Frösche gibt's wie Sand am Meer!"
Dachte schmunzelnd er bei sich,
"Und Nachwuchsquappen für des Heer,
Finde in jedem Pfuhle ich!"

Dann blätterte gar heiter
 Er im alten Bande weiter,
Zu sehen ob was dafür taugte,
Sollte man ihn zum Feldherrn küren,
Von dem was einst Homer,
Wortgewaltig, inhaltsschwer,
Sich  aus den alten Fingern saugte,
Um nun das Lurchenheer zu führen.






















***
Wie es im Buche weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt

Keine Kommentare:

Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.