Donnerstag, 10. September 2015

Der Froschmäusekrieg

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 37 - 13
Auf dem Schlachtfeld
- König Pausbacks neues Heer -

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zum Schluss war auch der Spieß
Welcher Fliegenfresser hieß ,
Ein kleiner, fetter, grüner Mann,
Vom Dienstgrad war er Korporal
Mit seinem Wort zum Abschied dran.

Als er von vorne auf die Reihen sah,
Erkannte er dass ebenda,
Ab Reihe  zwo schon alles schlief.
Doch als er plötzlich gar brutal
Und lautstark "Volle Deckung" rief,
Waren alle sofort wach.

"Kameraden", so sprach er danach,
Und hat den Seinen zugewunken,
"Ihr wisst, ich will euch nicht verunken."

Ich bin mein Lebtag schon Soldat,
Und kämpfte schon in hundert Kriegen.
Ich kenn mich aus mit den Marotten
Der Mäuse, die gar hart gesotten,
Mit dem Ziel uns zu besiegen,
Uns allen nach dem Leben trachten.

Deshalb will ich meinen Rat,
Als Hilfe im Feld zu Uberleben
Euch mit in den Tornister geben.

Ich hoff ihr werdet es beachten,
Was an euerm letzen Tage
Hier bei uns ich euch nun sage.

***

Und dann fügte ganz spontan
Er ein paar kluge Sprüche an,

Die im Felde irgendwann
Er für die Seinen einst ersann.










***
wird fortgesetzt


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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.