Sonntag, 6. September 2015

Auf dem Schlachtfeld

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 37 - 10
Auf dem Schlachtfeld
- König Pausbacks neues Heer -

ann 
sprach der Oberfeldmarschall.

Mit einer Stimme, laut wie Donnerhall,
Als ob die Soldaten taub all wären,
Begann er die Lage zu erklären.

Militärisch knapp, mit kurzen Worten
Und  faktisch ohne was zu sagen
Begann er etwas vorzutragen
Was Bernhard Fahland und Konsorten,
Frei nach Homer just kurz zuvor,
Pausbacks neuem Heereskorps,
Vor dem Abmarsch in die Schlacht,
In Appellstellung Habt Acht,
Hatten schon bekannt gemacht.

***

Mit einem Vorwort von Max Oberbreyer;
Der Doktor war ein Oberbayer,
Der fremde Federn mochte gern,
Trug danach von Johannes Kern,
Er König Pausbacks neuem Heer
Eine Übersetzung von Homer,
Auf den in Sachen Krieg er schwor,
Aus einem Buche lesend vor,
Die der Autor, was jener gern einst tat,
Jenny, seiner Schwester gewidmet hat.

Kern Johannes,
"Der Froschmäusekrieg"

Breslau 1848

 










 


***
wird fortgesetzt


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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.