Samstag, 25. Februar 2017

Die Muse und der Dichterling

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 47 - 42
Die Muse und der Dichterling
Buch I


Die virtuelle Froschsammlung
des Aristoquakes und der Muse
Aristomyomaximus
 - Teil  19 -


ls

nächste Bilderserie zuletzt,
 Lud Maxima, die Muse jetzt,
Bevor es Nacht wurde, schnell noch,
Und sie hatte Spaß dabei,
Ein buntes Lurchen-Allerlei,
Auf den Museums-Computer hoch.

Es galt dort für die Jugend nun,
Etwas im Pharaonenland zu tun,
Damit die, so wie es sich frommt,
Auch öfter ins Museum kommt.

***

Der Direktor, als er sich dazu gesellte
 Wurde vor Begeisterung,
So schien es, nochmals richtig jung,
Als er all die schönen Bilder sah,
Welche des Dichters Muse Maxima,
Dem Museum zur Verfügung stellte.

 
 
 


 

 




 





"Die Bilder werden sicher allen,
Jugendlichen sehr gefallen!"
Hat in Schmeichelei erprobt,
Die hübsche Muse er gelobt.
 
"Aber", so fügte er spontan,
Sogleich lächelnd schnell noch an,
"Auch ältere Mädchen oder Knaben
Werden ihren Spaß dran haben!"

"Doch jetzt" ergänzte der Filou,
An Maxima gewandt, gar heiter,
"Machen wir hier erst mal zu!"

"OK, ich bastle morgen weiter!
Erwiderte die Muse drauf.
"Wir haben Bilder heut zuhauf
Auf deinen Computer überspielt."

"Morgen werd ich sie gezielt
Miteinander so vernetzen,
Dass den ganzen Krempel sie ersetzen,
Der hier ausgestellt als Inventar
Bisher in der Halle war."

***

Wie es in Kairo weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt




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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.