Freitag, 22. April 2016

Kleriker unter sich

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 43 - 10
 Kleriker unter sich

on

 Recep Tayyip Erdoğan
In seinem Kalifen-Größenwahn,
Zurück zum Klerus der Katholen.

Im Internet, ganz unverhohlen,
Haben Künstler aus der ganzen Welt
Deren Vertreter als Frösche dargestellt.


Mit dem Kreuze in der Linken,
Und einem grünen Kopf versehen,
In Anlehnung an Gott Amun,
Welcher froschköpfig einst war,


Stellt man ohne lang geheim zu tun,
Den Papst im Bild als Froschlurch dar
Und lässt ihn segnend winken.


Andre grüne Kleriker
Treten auf als Prediger
Und werben für das Christentum.


Selbst Kermit, der grüne Hopsasa,
Allein und auch mit der Mama,
Als wären sie Batisten,
Sind dargestellt als Christen.


Und der Herr gar selbst, posthum,
Als göttlich, grüner Strahlemann,
Zeigt sich im Netz, wo wir ihn fanden,
Wie man deutlich sehen kann,
Just fidel, grad auferstanden.



Auch wie das ganze vor sich ging
Zeigt uns Amuns Abkömmling.

Aus dem Sarg ganz unverhohlen,
Hat nachts den Leichnam man gestohlen
Und unter einem Baum begraben.




Aus der Erde irgendwann,
So wie's gelernt wir haben,
Und wie es hier ist illustriert,
Rankt der Neue aufwärts dann,


 
Der das Alpha-Gen als A und O
In etwa wie einst Amun so,


Während er nach oben steigt,
In seinem Lurchenmaule zeigt,
Wo er zum Gotte inkarniert,

***


Das Ergebnis lässt sich sehen!


Wieder zurück in Fleisch und Blut,
Sieht man ihn im Tor gar stehen.


Und man sagt er hält ganz gut
Auch wenn die Lederhosen er,
So wie früher trägt nicht mehr,
Weil ihm das nicht mehr gefällt,
Da er jetzt für Werder hält.

***

wird fortgesetzt





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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.