Freitag, 5. Mai 2017

Die Muse und der Dichterling


Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 47 - 75
Die Muse und der Dichterling
Buch I

Auf Spurensuche
 - Teil 30 -


Nach Maxi entdeckte der Dichterling
Ein Buch das ihm zu Herzen ging.

Wer es schrieb weiß keiner mehr.
Fest steht, es war nicht Homer!

Der Text war auch nicht ganz so lang,
Wie in dessen Kriegsgesang.

Kurz und bündig in zwölf Zeilen,
Unmissverständlich darin stand,
Welch Schicksal einen kann ereilen,
Der geknallt wird an die Wand.

***

Der Dichter las es Maxi vor.










Die hübsche Muse war ganz Ohr
Und sprach zu ihrem Freund am Schluss,
"Jetzt weiß ich was ich machen muss!"

"Wehe dir!" sprach der darauf
"Doch wenn Du denkst ich wär' ein Frosch,
Dann müsst' ich mich dazu bequemen,
Das nähm' ich dafür gern in Kauf,
Dich, so wie der Grüne bei Jan Osch,
In den Schwitzkasten zu nehmen."

Und dann fügte er spontan,
Einen Nachsatz gleich noch an.

"Wie das ausgeht siehst Du hier.
Doch das sollten vermeiden wir!

***

Wie's mit den beiden weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt

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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.