Posts mit dem Label Teil 28 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Teil 28 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 15. Januar 2015

Die Alliierten

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 28 - 43
- 9. Kriegstag -
- Die Alliierten -


ir

 haben noch sieben Armeen,
Die Gewehr bei Fuß schon stehen.
Die erste, die zweite und die Dritte
Seht ihr im Bilde in der Mitte.
Am linken und am rechten Flügel,
So wie ich es euch zeige hier,
Steh'n paarweise die andern vier.

 
Die mittleren, nun Korps um Korps,
Rücken auf das Schachtfeld vor.
Die andern umgeh'n die Maulwurfhügel,
Teilen sich geschickt dann auf
Und kommen überraschend von hinten her,
Mit durchgeladenem Gewehr,
Die Mäus' im Korn vorm Flintenlauf,
Herangestürmt wie Schemen,
Um in die Zange sie zu nehmen.

So wie Hannibal einst dreist,
Durch klugen Schachzug hatte jäh,
Roms Truppen doppelt eingekreist
Auf den Schlachtfeld von Cannae,
Werden wir die Mäus' besiegen!"

"Es wird eine Niederlage werden
Wie kein Feldherr je auf Erden,
In allen bisherigen Kriegen,
Sie je in einer großen Schlacht,
Seinem Feind hat beigebracht!"

***

So hat vom Erfolg im Stab verwöhnt,
Der Oberfeldmarschall getönt.

"Dein Name dann für alle Zeit"
So sprach der Offizier spontan
Nun König Pausback direkt an,
"Ohne dabei zu übertreiben,
Weil du so klug bist und gescheit,
Wird in Zukunft wie das Essen
Allen Völkern unvergessen
Wie von Hannibal der bleiben.

Bis ans Ende Deiner Tage,
Das steht jetzt schon außer Frage,
Wird man dich auf Händen tragen.

Nach deinem Tode wird man sagen,
Und es um die Welt verbreiten,
Dass der größte Feldherr aller Zeiten,
Nicht wie bisher angenommen,
Ist aus dem Austernreich gekommen
(Anspielung auf den Österreicher Hitler)
Sondern aus dem Froschpfuhl hier,
Den Peleus einst vererbt hat dir."
(Peleus war der Vater von Achilles, deshalb wurde jener
 auch Pelide genannt. Im Froschmeuseler von Rollenhagen
wird auch Dreckpatz, des Königs Vater, Peleus genannt)

"Doch jetzt musst Du, was opportun
Und der Lage angemessen,
Wenn dich die Welt soll nie vergessen,
Deine Pflicht als Feldherr tun!

Wir riskieren unser Leben
Für dich, das Volk und Quakerland!
Den Marschbefehl hast du zu geben!"

Mit dem Zepter in der Hand
Sprach Pausback: "Gut in Gottes Namen,
Löscht sie aus, die Mäuse, Amen!"



***

wird fortgesetzt


Mittwoch, 14. Januar 2015

Die Alliierten

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 28 - 42
- 9. Kriegstag -
- Die Alliierten -

ünf 

Millionen Krieger oder mehr,
Mit König Pausback alliiert,
Waren bereits aufmarschiert
Und in der Etappe stand,
Um es notfalls nachzuführen,
Noch so manches weit're Heer,
Wartend bereit am Schlachtfeldrand,
Um das Kriegsfeuer zu schüren,
Bis den Mäusen in der Schlacht,
Der Garaus endlich ward gemacht.



***

Heerführer aller Froschnationen,
Die Truppen unter Waffen hielten,
Keiner ließ die Seinen schonen,
Gemeinsam nur auf eines zielten,
Treu zu Pausback stets zu halten
Um Troxartes auszuschalten
Und das Mausvolk zu vernichten.

Keiner wollte drauf verzichten,
Wenn der Sieg sich stellte ein,
Als Sieger mit dabei zu sein.

***

Im Planungsstab der Alliierten,
Wie einst bei den Konföderierten,
Um König Pausback zu beraten,
Saßen die klügsten Froschsoldaten
Beisammen in Gefechtsstand nun
Um die Denkarbeit für ihn zu tun.

Unter 'ne alten Regencape
War das Lagezimmer eingerichtet.
Auf dass den Feind man bald vernichtet,
Hat man geplant dort wie bei SHAPE.

Der NATO-Rat war nichts dagegen
Und selbst das Pentagon, aus grüner Sicht,
War damit zu vergleichen nicht
Denn nur die klügsten Köpfe, ja,
Hatten sich versammelt da.

Nur die weisesten Strategen
Einer jeden Froschnation
Standen dort um Sehboldts Thron.

Es war fürwahr ein großer Stab
Der sich dort am Tümpelrand
Vor Pausbacks Schloss zusammenfand
Und fortan den Ton vorgab.

***
 Als erstes seinem Führungsstab
Der König den Befehl nun gab,
Unter dem Wappenschild der Allianz
All die klugen Köpfe abzulichten
Und eine Schautafel herzurichten,
Zu dokumentieren all den Glanz,
Auf der mit Fotos dann versehen,
All die großen Namen stehen,
Von der Generalität
Welche im Kriege ihn berät.

"So lerne ich euch schneller kennen,"
Hat Pausback den Befehl begründet
Während er ihn hat verkündet,
"Und kann mit Namen jeden nennen,
Wie für 'nen Feldherrn sich's gehört."


***

Von des Königs Wort betört
Ließ man den Fotografen kommen.

Der hat sich alle vorgenommen
Und dass ihr Ruhm niemals verblasst
Namensschilder ihnen all verpasst.
Und dann knipste jeden er
Der von sich dacht er wäre wer.


Die Tafel wurde ziemlich lang.
Im hundert Meter langen Gang,
Durch den man sich zum Stabsdienst drängt,
Wurden die Bilder aufgehängt,
Und dass keiner damit Unsinn macht
Von einem Wachposten bewacht.

Auch Pausback Bild hing groß im Flur.
Ebenfalls bewacht rund um die Uhr
Damit es nicht nochmals geschieht,
Weil Physignatus das nicht gern sieht,
So wie es kürzlich war geschehen,
Dass man sein Konterfei beschmiert
Und mit einem Bärtchen ziert.


Keiner hat den Schuft gesehen
Der das heimlich hat gemacht.
Doch alle haben sie gelacht
Und Adolf ihn tags drauf genannt.

Auf dem Bild sein Name stand
Und darunter im Konnex,
Sein Dienstgrad "Imperator Rex".

Name und Dienstgrad übertrieben,
Waren ziemlich groß geschrieben.
Doch das hatte seinen Grund.
Damit tat der König kund
Wie man ihn, falls er's gestatte,
Im Stabe anzusprechen hatte.

Denn was kürzlich war passiert,
Als ein Gefreiter der Marine,
Salutierend mit der Hand,
Ihn mit freundlich, froher Mine,
GröFaZ hatte schlicht genannt,
Hat den Herrscher arg frustriert.

Pausback konnte es kaum fassen
Und hat den Frosch verhaften lassen.
Doch der Mariner wiederum,
War sich keiner Schuld bewusst,
So dass er ihn entlassen musst'.
Er kam im Kriege später um
Weil er im Landkampf eingesetzt
Wurde vom Feind so schwer verletzt,
Dass nichts mehr an ihm zu retten war.
Den Leichnam fraß der Adebar.

***


Im Lagezimmer unterdessen
Hat zusammen man gesessen
Und den Generalplan für die Schlacht
Gemeinsam nochmals überdacht.

Den bisherigen Schlachtverlauf
Zeigte Major Hudschke auf,
(Ursula Wiepen, S. 60)
Der im alliierten Stab
Nun vor der Front sein Bestes gab
Um so wie's seinem Dienstgrad eigen,
Den Generalen aufzuzeigen,
Dass es, wenn man am Leben hing,
Wie bisher nicht mehr weiter ging.



"Die Verluste sind zu hoch!
Seht mal hier die Gefallenenquote:
Achthunderttausend grüne Tote"
Sprach er traurig, wie gequält,
"Haben gestern wir gezählt."

"Wenn mehr es werden heute noch"
So führte aus er weiter bang,
"Steht unser Volk vorm Untergang!"

"Ja es ist fünf vor zwölf" sprach dann
Uize von Pullduchs der Oberfeldmarschall.
(Dissertation Ursula Wiepen, S. 118/ 97)
"Ich schließ mich Hudsche's Meinung an!


"Ihr habt euch nicht mit Ruhm bekleckert,"
So hat der erst herumgemeckert
Bevor er schließlich sachlich dann
Eine Warnung fügte an:

Doch dürfen wir auf keinen Fall
Den Fehler machen in der Schlacht,
Den Alexandros hat gemacht.
Weil der Dümmling hat geglaubt,
Dass es für ihn von Vorteil sei,
Hat er für eine Liebelei
Die schöne Helena geraubt.

Doch die brachte ihm kein Glück.
Denn ihr Mann wollt sie zurück
Und so gab es statt der Liebe
Zehn Jahre nichts als Krieg und Hiebe."

"Ihr kennt ja alle sicher doch
Des Homers Ilias noch.
Drum merkt euch eines bitte alle,
Bevor wir in den Krieg nun zieh'n,
Um endlich zu gewinnen ihn:
Das Schlimmste sind im Krieg Gefühle!
Wir tappen nicht in diese Falle!
Drum Hände weg von Lychomyle!"
(Lychomyle ist die Gattin des Mäusekönigs Troxartes)
Und dann, die Generalität ganz Ohr,
Stellte er den Schlachtplan vor:

"Seht her" sprach er, "und schaut's euch an"
Den Schlachtplan zu erklären er begann."

***

Was der Oberfeldmarschall
Vortrug dann war genial.
Wenn ihr wollt, erfahrt Ihrs hier
Vielleicht morgen schon von mir.

wird fortgesetzt




Dienstag, 13. Januar 2015

Die Alliierten

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 28 - 41
- 9. Kriegstag -
- Die Alliierten -

Der Quakitän von Hoppepaid,
(Ursula Wiepen, S. 52)
Brachte, es war höchste Zeit,
Seinen Leuten zweierlei,
Das Stillsteh'n und das Grüßen bei.


***

Ein jeder grad nach seinem Stil,
Tat nun das was ihm gefiel.

Der Leichtmatrose beispielsweise
Machte heimlich, still und leise
Über ein Fässchen Rum sich her
Und trank es mit 'ner Fliege leer.


***

Ein Obermaat der U-Flottille
Mit 'ner Buddel in der Hand,
Zog sich mit ihr in aller Stille
Zurück weil er sie reizend fand.


***

Ein andrer Obermaat hingegen,
Welcher Hops Brutseckel hieß,
(Dissertation Ursula Wiepen, S. 35)
Mit des Quakirales Segen,
Öffentlich sich's schmecken ließ.


***

Ein jeder fand was andres toll.
Der alte Hauptgefreite Hunke
(Ursula Wiepen, S. 59)
Soff in seiner Stammspelunke
Sich ebenfalls die Hucke voll.


***

Höppes Schottpoj Tus indessen
(Ursula Wiepen, S. 55/112/114)
Hatte ganz andere Interessen.
Das Reiten war sein Lebenszweck.

Auf der Jagd nach Mückenspeck
Preschte er im Froschgalopp
Durch das Rohr auf Pustepock,
(Ursula Wiepen, S. 98)
Welche im Froschpfuhle der Star
Unter allen Poggen war
Die sich, den Ausritt zu genießen,
Ganz gerne einmal satteln ließen.

***

Ein andrer Seemann, auch vom Fache
Und sehr bekannt als Reitersmann,
Sprach bezüglich gleicher Sache,
Er hatte dafür ein Gespür,
Kröte Hupsepanne an
(Ursula Wiepen, S. 60)
Die auf jedem alten Potte
Der einst so stolzen Hochseeflotte,
Den Fröschen war bekannt dafür
Dass sie gern ist ausgeritten.

Die ließ sich nicht erst zweimal bitten
Und ging mit Palle Podd ins Rohr,
(Ursula Wiepen, S. 27/28)
Wo die beiden dann den Tag verbrachten.
Keiner sah was sie dort machten
Aber alle wussten dass
Sie hatten ihren Spaß.

***


Zwei andre Frösche mit Humor
Übten sich im Griffe kloppen
Um einer Fliege zu imponieren.
Die hat den beiden beim Exerzieren
Gelangweilt jedoch zugeschaut.


"Mir scheint ihr beide wollt mich foppen"
Summte zornig sie und laut.

Nach diesem kurzen Monolog
Sie weiter dann zu Pudde flog
(Ursula Wiepen, S. 28)
Welcher im Pinguin-Gewand
Auch in ihrer Nähe stand.

"Du bist mir noch viel mehr sympathisch"
Summte sie höchst diplomatisch,
"Weil du keine Waffen trägst
Und nicht zu morden mich erwägst
So wie die andern beiden dort,
Von denen ich gerade komm
Und zu Dir bin her geflogen."

"Mir scheint", so fuhr die Fliege fort,
"Du bist als Seemann sicher fromm
Und von Haus aus gut erzogen."

"Du willst mich wohl verarschen" sprach
Pudde zu ihr und danach
Hat er die Gute kurz entschlossen
Mittels Zunge abgeschossen.

***


Während der Obermaat noch kaute,
Just nachdem der Mord geschah,
Und die Brummfliege verdaute,
Traf Admiral Quacks von Hoppsala
Der neuen Kampffregatten wegen,
Quakiral Höppes, den Kollegen.


"Wie geht's" hat er zuerst gefragt.
"Oje" sprach der, "es geht mir schlecht,
Manchen Tag sogar beschissen.
Seit Schnabbert mir der böse Hecht,
Das linke Bein hat abgebissen
Komm ich nicht mehr recht in Gang.

Und auch den Arm, den ich im Strauß
Verloren hab durch eine Maus,
Wir kämpften zehn Minuten lang,
Bis ich sie erstochen hab,
Fehlt mir sehr. Und wie geht's Dir?"
"Ich hoffe besser doch als mir."
Worauf er kurz die Hand ihm gab.

"Danke gut" sprach Hoppsala
Als er den Kriegsversehrten sah
Und fügte sogleich ganz spontan
Ein Frage auch noch an.
"Was sagt dein Weib zu der Prothese?"

"Sie kennt die ganze Anamnese"
Höppes ihm zur Antwort gab.

"Sie meint, das Unglück wär' im Stab,
Wenn ich an Land wäre geblieben,
Mir nicht passiert: Du kennst mein Weib!
Sie wollte mich zum Zeitvertreib
Zu Haus im Bette lieber sehen
Als an Bord im Kriegsgeschehen.
Doch mich hat es auf See getrieben.
Ich wollt kein Drückeberger sein.
So kam die Sach' mit meinem Bein.
Nachdem mein Schlachtschiff unterging
Der Hecht in Pausbacks Teich mich fing.
Der hat des Bein mir abgenommen.
Doch Gott sei Dank, ich bin entkommen!"

Nach dem Begrüßungszeremoniell
Kamen die zwei zum Thema schnell.

"Das Schiff, das Pausback uns für morgen
Zugesagt hat, macht mir Sorgen.
Du weißt es selbst, der Mann ist pleite!

Seit mit Troxartes er im Streite
In diesem dummen Kriege liegt,
Er kaum noch Steuergelder kriegt.

Die Frösche, die einst die Arbeit machten,
Weil sie jetzt nur noch Mäuse schlachten,
Zahlen nur ganz wenig Steuer
Und das bringt nicht sehr viel ein.
Und du weißt ja, unsre Heuer
Ist ein ganz schöner Batzen.

Das neue Schiff, so hat's den Schein,
Taugt grad eben um darauf zu wohnen
Denn es fehlen die Kanonen
Und auch die Raketenwaffen
Kann der König nicht beschaffen,
Weil ich sag es unverhohlen,
Selbst dazu fehlen ihm die Kohlen.
Ich sag dir das Projekt wird platzen!"

"Ja, ja, die Lage ist prekär"
Hat Höppes traurig drauf gesagt.
"Wenn der dumme Krieg nicht wär',
Der uns allen nicht behagt,
Könnten wir in den Stäben sitzen
Und weiterhin die Stifte spitzen
Um Planungen uns all in Sachen
Freizeit und Feierabend machen.

Was hatten wir es da bequem.
Doch nun zurück zum Geldproblem.

Wir sollten, ja das könnte klappen,
Die Mäuse täuschen mit Attrappen,
Auf denen, gemacht aus Pappmache,
Wir fahren morgen stolz zur See."

"Das ist die Lösung, Heureka"
Lachte Quacks von Hoppsala,
König Pausbacks Admiral.
Wir habe keine andre Wahl."

"Pappmache ist nicht seht teuer!"
Hat Höppes weiter ausgeführt.
Da bleibt noch etwas um die Heuer
Für unsere tapferen Soldaten
Zu zahlen, wie es sich gebührt.
Die können sie dann gleich verbraten
Wenn siegreich, wer will's uns verwehren,
Wir stolz von hoher See heimkehren
Und der Krieg, dank unsrer List,
Glorreich endlich gewonnen ist."

***

Gesagt getan, so wie erdacht
Wurd es am nächsten Tag gemacht.

Während die Admiralität
In ihrer Genialität,
Als alles auf der Kippe stand,
Den Weg um diese Klippe fand
Und die Flotte für die Schlacht
Wurd mit Attrappen klar gemacht,
Stand das Alliierte Heer
Auf dem Schlachtfelde der Ehr
Um fortzufahr'n  im Streit
Mit dem Mäusen schon bereit.

***

wird fortgesetzt

Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als einhundertfünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 15.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.