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Freitag, 2. Dezember 2016

Der Kriegsveteran

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 46 - 31
Der Kriegsveteran

rosch 

Krotterich im Wissensdrang
Von Hüppaufs Froschbuch fasziniert
Lesend Blatt um Blatt verschlang.

So hat er weiter recherchiert,
Um noch mehr drob zu erfahren,
Was der Klerus alles trieb,
Um die Geschichte zu bewahren,
So wie sie steht im Bereschit.
(Gemeint ist das Buch Genesis im Alten Testament der Bibel,
das die Juden nach dem Anfangswart "Im Anfang", Bereschit nennen.)


Im christliche Naturbild, vom Klerus inszeniert,
 Verkörperten Kröte und Frosch das Böse.
Sie wurden als Teufel identifiziert.



Ihre Gestalt und das disharmonisches Getöse
Das sie zur Laichzeit lauthals von sich gaben,
Waren nebst ihrem Gestanke Teufelsgaben,
Die der Klerus hinterlistig, brustgeschwellt
Nebst Unmoral ihnen dumm hat unterstellt.

***

Doch das war nur in Europa so!
Zur selben Zeit doch anderswo
Wurde das lustige Tier gar ehrenwert,
Seines Paarungsverhaltens wegen
Von der Bevölkerung verehrt.

In Maharashtra, Indien verkörpert er das Glück.
Man erbittet in Hochzeitsriten gar sich von ihm den Segen
Dafür, dass nebst einem kinderreichen Eheleben,
Und ein paar kleinen Vermählungsgaben,
Er möge Wohlstand  dem Paar für immer geben.








Damit das Brautpaar er derart beglückt
Zwei Frösche man mit Blumen schmückt
Welche sich dann zu küssen haben.
Wenn sie das tun wir alles gut.






 

Nach dem Hochzeitsbankett
Im zeremoniellen Übermut,
Hüpft andeutungsweise man ins Bett.
Dazu wird getanzt und froh gelacht
Und launige Musik gemacht.
***

Nach alter Hindutradition
Seit vielen Jahrhunderten dort schon,
Erbittet ohne jeden Spott,
Man Regen sich so auch von Gott.

***

Weiter, so fand Krotterich heraus
Gilt der Frosch als Zaubertier.

In China fast in jedem Haus
Sitzt er dienend zum Pläsier
Des Manntiers dessen Geldes wegen,
Damit anhält Gold- und Silberregen.




Auch als Fetisch wohl bekannt,
Wird immer wieder er genannt.
Besonders in Nordamerika.
Die Zuni- Indianer ebenda
Schätzen den Frosch darob gar sehr.



Auch als Totemtier hat er
Dort im Nordwesten eine geheimnisvolle
Hoch interessante tolle Rolle.
Er gilt dort als Geist- und Seelentier.
Und steht für Weis- und Klugheit als Symbol.

Transformation, Erneuerung und Fruchtbarkeit
Sowie seine Verwandlungsfähigkeit,
Machten schlussendlich ihn auch hier
Zu einem magisch, mystischen  Wunderwesen
Das nach vielen Wissenschaftlerthesen,
Dort wo es um Religion und Glauben geht
Auch für Wiedergeburt und Auferstehung steht.


Dass die Päpste, obwohl sie ihn kaum kannten
Satanisch und Antichrist gar nannten,
Ist deshalb aus deren Sicht gesehen,
So dachte Krotterich
Durchaus zu verstehen
Und nicht sehr verwunderlich!

***

Wie die Geschichte weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Der Kriegsveteran

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 46 - 30


Der Kriegsveteran


ls 

Krotterich der Veteran,
Das Beziehungsgeflecht erkannte,
Das sich vom Frosch zum Manntier spannte,
Fing er sofort damit an
Mit seinem Handy zu hantieren,
Um im Netz zu recherchieren,
Was die Gemeinsamkeiten waren,
Die beide Arten seit Tausenden von Jahren,
Miteinander so inniglich verband.





Was er dazu als erstes fand
War ein Satz in dem aus seiner Sicht,
Der Forscher Hüppauf unumwunden,
Ganz offen und deutlich davon spricht,
Dass beide Spezies in langer Kontinuität,
Bereits seit ihrer Pubertät,
Was zu verstehen ist nicht leicht,
So inniglich miteinander sind verbunden,
Dass es in eine zeitlose Tiefe ihrer Psyche reicht.

Der entsprechende Satz im Werk von Professor Hüppauf lautet wie folgt:
"Vieles spricht für die Annahme einer langzeitigen Kontinuität eines Verhältnisses
von Mensch und Frosch, das in eine zeitlose Tiefe der Psyche reicht."

Mit anderen Worten es erklärt.
Die Verbindung zwischen beiden Arten,
Hier in Gottes Erdengarten,
 Jahrtausende hindurch bewährt,
Fand mit einem Bruch zur Zeitenwende,
Plötzlich ihr positives Ende.

Wieso steht in der alten Fibel,
Dem Buch der Bücher, unsrer Bibel,
Über die unterschiedlichen Wesen,
Zwischen den Zeilen heute noch zu lesen.
(Gen 1,20 -1,29)

***
Die Veränderungen dazumal
Waren für den Frosch so radikal,
Dass er am Nil in Theben,
Göttlich zu sein hat aufgegeben,
Und im Untergrunde dort,
Vor dem römischen Manntier bang,
Fristete sein Leben fort,
Beinah zweitausend Jahre lang.

Es war eine schlimme Zeit.

Um in jenen ketzerischen Jahren
Die christliche Ordnung zu bewahren,
Galt es im Land den braven und uralten
Frosch unter Kontrolle so zu halten,
Dass er in Sachen Religion
Gefährdete nicht gar den Thron,
Auf dem der Kircheführer saß.
(Hüppauf, Seite 72 "Der Frosch musste unter Kontrolle
 gehalten werden um die christliche Ordnung zu bewahren")

Der ohne jedes Augenmaß,
Angesteckt wohl vom Gejammer
Des Klerus über die abtrünnige Ketzerbande,
Der Hexen und Häretiker im Christenlande,
Machte mittels Hexenhammer
Aus dem göttlichen Fröschen der Pharaonen,
Gefährliche Ungeheuer und Dämonen.



Der Frosch wurde zum Instrument der neuen Lehre.
Vom Klerus beschnitten jeder Ehre,
Die ihm am Nil ward einst zuteil,
Bot Rom ihn nun als Satan feil.











Die päpstliche Bulle "Vox in Rama"
Gerichtet gegen alle Frösche,
Verschärfte zusätzlich das Drama.
Dass man sie am besten all erdrösche,
Suggerierte Papst Gregor seiner Zeit
In Rom der ganzen Christenheit.


Den Kampf der Kleriker und Inquisitoren
Gegen den uralten Batrachitenkult,
Ach was war das ein Tumult,
Haben die Frösche zwar verloren,
Doch im Untergrund gar heiter,
Blieben sie Gott Amun treu
Und frönten ihrem Glauben weiter.

Vor Verfolgung nicht gefeit
Und auch noch ein bisschen scheu,
Versucht des schöne Tier zurzeit,
Ohne erschüttern sich zu lassen,
Erneut nun bei uns Fuß zu fassen.
Denn wie es just den Anschein hat,
Ändert das Manntier in der Tat,
Wenn nicht wieder trügt der Schein,
So dacht am Teiche Krotterich,
Endlich auch zu dem Tier sich,
Welches angeblich es soll sein.
(Nämlich gem. Moses 1,26 , als Abbild Gottes diesem ähnlich)

***

Wie es am Froschteich weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt


Mittwoch, 30. November 2016

Der Kriegsveteran

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 46 - 29
Der Kriegsveteran


ann, 

um sich davon abzulenken,
Begann er darüber nachzudenken,
Warum von den Völkern all der Tiere,
Die auf Erden seit Anbeginn der Zeit,
So großartig nebst Mensch und Rind,
Und dem Affen hier vertreten sind,
Ausgerechnet am Froschteiche das Ihre
Beim Manntier steht für Fruchtbarkeit,
So wie es eben just bebildert
Hier so drastisch ward  geschildert.

"Der Frosch", so dachte Krotterich
Selbstgefällig dann bei sich,
 Zur selbst gestellten Frage weiter,
Ist aufgrund seiner Beschaffenheit,
Und seiner Verwandlungsfähigkeit,
Fürwahr ein wunderbares Wesen
Und von der Schöpfung dazu auserlesen,
In Sachen Mythenbildung Wegbereiter
Für alle Völker, groß und klein,
Auf der weiten Welt zu sein!"

"Des Manntieres Fruchtbarkeitsphantasien
Sind dabei soweit gar gediehen,
Dass dieser triebgesteuert- und gelenkt,
Sogar im Bette an uns denkt."


"Sie lassen sich nach altem Brauch,
Bevor sie koitieren,
 Von einer Kröte inspirieren,
Die ähnlich der alten Baubo auch,
Ihnen die Vulva so entgegenstreckt,
Dass auf solche Art geneckt,
Jede Nacht der Manntiermann,
Seine Pflicht tut, wenn er kann."

"Um sich selbst zu animieren
War es bei den absonderlichen Tieren,
Welche Gott mit frohem Segensruf,
Als sein Ebenbild einst schuf,
Jahrhunderte hindurch gar Sitte
Eine Vulva in der Mitte,
Uns nicht grade zum Entzücken
Zu platzieren auf den Rücken,
Welche in gar perverser Art,
Das Manntier dran erinnern sollte,
Dass es, so wie's der Schöpfer wollte,
Sich ähnlich wie wir Frösche paart."





"In Sachen Sex und Kindersegen
Und zwar des Erfolges wegen
Hat entgegen jeder Norm
Man uns Hinterbeine in der Form
Eines Manntierschwanzes welcher steht
Aus Wachs geformt gar angedreht."



"Wachset und vermehret euch.
So wie es Gott im Pentateuch
(Gen 1,28 und 9,7)
Dem Manntier hatte anempfohlen,
Hat dieses uns ganz unverhohlen,
In Form seiner Geschlechtsorgane,
Die uns wurden angehängt,
Ach was war das 'ne Schikane,
In eine Rolle all gedrängt,
Welche uns in Anbetracht
Der uns eigenen Natur,
Und der perfekten Tierfigur,
 Zum Idealbild alle macht,
Welchem den andern die hier leben
Es seitdem gilt nun nachzustreben."

***

"Nach dem Modell der Metamorphose
So gab uns Hüppauf zu verstehen,
Kann, das ist daran das so Famose,
Unser Körper in den des Manntiers übergehen."



"Aristoquakes fügte hierzu dann
Die entsprechenden Bilder an,
Von Votivkröten die vor hundert Jahren
Hier im Alpenland noch Mode waren."

"Wir wurden nach des Schöpfers Vorsehung
So zum Tier von Wiedergeburt und Auferstehung
Und zeigen seither das Gesicht
Des Manntieres in einem Licht,
Als eine jener seiner Gaben
Die wir wollten so nicht haben!

Der entsprechende Text bei Hüppauf  Seite 40 lautet: Verschlungen in die
 Bilder von Zeugung und Geburt sind Phantasien von Metamorphose.
Sie löst Identität auf in die Stadien, die das eine Tier im Entwicklungszyklus
 durchläuft, erscheinen wie wiederholte Geburten. Die Metamorphose macht
den Frosch zu einem Tier der Auferstehung. Nach dem Modell der Metamorphose
 des Tieres konnte der  Froschkörper in den des Menschen übergehen.

Doch andrerseits ist es ein Glück
Die Vulva kehrt dorthin zurück,
Und zwar ihres guten Zweckes wegen,
Und sogar mit des Papstes Segen,



Wo sie in grauer Vorzeit offenbar,
Schon bei der alten Baubo war.


Moderne Baubo-Darstellung  -Magritte-

Antike und moderne Baubo-Darstellung

***

Wie es damit weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt



Dienstag, 29. November 2016

Der Kriegsveteran

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 46 - 28
Der Kriegsveteran


enn 

es unsre Art nicht gäbe,
Oder in Pausbacks Heer die Stäbe,*
(Krotterich war ja einst, wie bekannt, ein typischer Stabsdienstoffizier,
der dann an die Front versetzt, verstand was er machen sollte und desertierte.)
Dann müsste Gott erneut sich schinden
Um beides schleunigst zu erfinden!"

So dachte Vater Krotterich
Als er alleine war, bei sich,
Und als nächsten Gedanken dann,
 "Wenn die Afrikaner uns nicht hätten,
Wären sie nicht mehr zu retten,
Denn gänzlich ohne Fleisch, vegan,
So schmunzelte der Veteran,
Kein Manntier überleben kann!"

Dann wandte er in aller Ruh
Sich seinem Studium wieder zu.

***

Den Juden, so wie auch das Schwein,
Gilt unsereiner nicht als rein.
So hatte über sein eignes Wesen
Er in der Bibel einst gelesen.

Und kürzlich damit im Zusammenhang,
Bei Hüppauf, dass Moses war arg bang,
Entflohen der Pharaonenfron,
Weil unser Volk ward umgekehrt
Bei den Ägyptern hoch verehrt,
Davor dass in der neuen Religion,
Wir erneut solch eine wundervolle
Religionsgeschichtlich bedeutende Rolle,
Könnten am Ende gar bekommen,
Wie die, die man uns hat genommen.
(Bernd Hüppauf Seite 36. Im Gegensatz zu den Ägyptern kannte die Juden
keine an den Frosch geknüpfte Mythologie der Fruchtbarkeit und der Verwandlung.
 Den Juden galt der Frosch als unrein. Er kommt in der Bibel nicht vor. Das Alte
Testament  erwähn die Frösche nur als Plage und Gottes Strafe Ägyptens. (Ex 8, 1-3)
Das für die Israeliten unreine Tier dient der Unterscheidung des reinen Selbst von den
Ägyptern die das unreine Tier einer polytheistischen Natur verehrten. Im Konflikt der
monotheistischen Religion mit den Göttern und den Naturbild der Ägypter lässt sich
die Vorgeschichte des europäischen Froschbildes erkennen. Der biblischen Opposition
von heilig und verworfen folgt des Spannungsverhältnis, in dem die Froschbilder des
 christlichen Europas ihre dramatischen Bedeutungen gewannen.)

Aus diesem Grunde eben,
Durfte es im Volk der Israeliten
Keine Froschverehrungsriten,
So wie bei andern Völkern geben!

***



Als nächstes, weltweit viel beachtet,
Hat Krotterich der Veteran,
Ein Bild in Hüppauf's Werk betrachtet,
Und zwar lang und ganz genau,
Indem er ergötzte sich daran,
Das eine Kröte stellte dar,
Die etwas ganz besond'res war.
Die Frauenkröte von Maissau.


Die Frauenkröte von Maissau.





Die Plastik in Form von einer Kröte
Stand offenbar für Fruchtbarkeit.
Als ob sie sich zum Sex anböte
Spreizte sie ihre Beine breit.



Geschaffen vor etwa dreitausend Jahren,
So konnte Krotterich erfahren,
Mit Sorgfalt geformt aus Ton,
Wurde die Vulva ganz exakt gestaltet
Und mit Formwerkzeugen so gefaltet,
Dass selbst die Klitoris ist zu sehen.

Um das Bildnis zu verstehen,
Klickte Krotterich spontan
Im Internet kurz Baubo an.

Und fürwahr so wie er dachte,
Auch dort ihm das entgegenlachte,
Von dem er hatte angenommen,
Dass es würde online kommen.


So wie die Kröte von Maissau,
Tat es die Baubo nach alten Brauch,
Sitzend auf der Muttersau,
Dereinst bei den Griechen auch.


Ein Weib das sich zeigte dergestalt,
Für pure Lust am Leben galt,
Dachte der Veteran bei sich
Indem die beiden er verglich.

"Eine". dacht er, "ist obszöner
Als die andere es war.
Doch die Kröte ist viel schöner!"
Auch dieses ward ihm sofort klar.


Da wusste er, er war nicht dumm,
Genau wozu und auch warum,
Nebst den Buben auch die Madel,
Zeigen in Österreich die Wadel,
Wie Rainhard Fendrich es besingt,
Und zwar total bis ganz nach oben,
Mit den Schenkeln angehoben,
Weil das Lust zum Hüpfen bringt.


Mit andern Worten ausgedrückt,
Eine Kröte dergestalt
Wie die aus Maissau dargestellt,
In der manntierischen Gedankenwelt
Für pure Lust am Leben galt,
Und hat die Männer all verzückt,
So wie es nach noch ält'rem Brauch,
Bei den Griechen tat die Baubo auch.

Das beweist, still gesagt, gelind,
Dass schon vor dreitausend Jahren
Die Tiroler lustig waren
So wie sie es auch heut noch sind.


***

Und weil von den Folgen solcher Lustbarkeit,
Auch schon damals war kein Weib gefeit,
Und diese oft zum Missbelieben
An ihnen manchmal haften blieben,
Wurden aus den Frauenkröten,
Jene die in Kindesnöten
In den Alpen noch vor hundert Jahren,
Hilfreich in der Sache waren.




"Doch", so dachte Krotterich
Schelmisch grinsend noch bei sich,
Indem er an die Bronzen dachte
Welche man in Wien einst machte,
"Die Frauenkröte von Maissau
So wie die Baubo auf der Sau,
Waren so wie heute die
Gut gemachte Pornographie.


***

Wie es am Teiche weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt



Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als einhundertfünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 15.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.