Posts mit dem Label Amplexus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Amplexus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 13. Januar 2012

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 8 – 87

Die Kriegsversehrten im Bordell (6)

Die Zeichnungen zu diesem Teil des Machwerks
hat der Autor den Illustrationen aus Tomi Ungerers
„Kamasutra der Frösche“
nachempfunden




nd
dann ging es wieder los.

„Ach was ist das hier famos“
Grinste der alte Quqakegarre
Und hüpfte gar erwartungsfroh
Mangels Beinen auf dem Po
Sexbesessen auf seiner Karre.
Mit viel Gefühl und mit Humor
Nahm ihn Höppelkrotsch‘ sich vor.



Dass er keine Beine hatte
Störte die dreiste nimmersatte
Kröte nicht. Im Gegenteil;
Auf solche Krieger war sie geil
Denn die konnten beim Cunnilingus
Nicht treten nach ihr mit dem Fuß.
Und auch beim Oralverkehr
Kam ihr kein Froschbein in die Quer‘.
Die Nutte dachte beim L’amour
An ihre eignen Lüste nur,
Und die konnte gut der Kleine
Befriedigen auch ohne Beine.
Quakegarre im Übermut
Dachte: „Oh das geht noch gut“
Und dann ließ er sich verwöhnen.
Zur gleichen Zeit war nebenan
Der einbeinige Pogatsch dran.



„Das hätt ich vorher nicht gedacht“
Quakte Murrerhucksch intim,
Ohne den Freier zu verhöhnen,
Anerkennend grad zu ihm
Als er von hinten ganz privat,
Mit Lüsternheit und Sexbegehr,
Zwecks dem Rektal-Froschverkehr
Ihr auf einem Beine nähertrat.
Auch im Zimmer gegenüber
Wunderte Pagütsch sich drüber
Was trotz der Krankheits-Anamnese



Quatschke bot ihr per Prothese.
In den Zimmern vier bis sieben
Es die Amputierten trieben.
Ach was war das eine Lust.
Vergessen war der ganze Frust
Den sie alle in der Schlacht
Im Felde hatten durchgemacht.
Im Zimmer acht ging‘s ruhiger zu.
Dort hatte Pukrat ein Rendezvous
Mit Protz welchem am Unterleib
Fehlte worauf das geile Weib
Aus beruflicher Passion
Wartete gar lüstern schon.
Sie hat die Schenkel weit gespreizt
Und den armen Frosch so lang gereizt
Bis dem vor Lust und vor Verlangen
Die Augen aus den Höhlen sprangen.



Erblindet saß der Kavalier
Zum ersten Mal im Freudenhaus,
Untätig ratlos lang vor ihr
Und wusste nicht recht ein noch aus.
Die brave Nutte wusste Rat
Sie schloss ihn an den Strom schnell an
Wie Galvani es einstmals tat.



Worauf er gleich damit begann
All die wilden geilen Sachen
Die sie sich wünschte, ihr zu machen.
Protz dacht bei sich: „Wie schön, dass ich
So schön kann hier vergnügen mich.



Was als Invalide ich noch bring
Ist ein Glück“. Doch das verging.
Die Sicherung brannte plötzlich durch.
Da war es aus mit Protz dem Lurch.
Er starb im Puff am frühen Morgen.
Den Rest musst‘ Pukrat selbst besorgen.
Im Zimmer nebenan die Lage
War noch schlimmer. Auf einer Trage
Gab sich zum Geschlechtsverkehr
Feldmarschall von Quatsch die Ehr.
Das Schlimme an der Sache war,
Dass in der Schlacht er offenbar,
Hatte seinen Kopf verloren
Und damit auch die Übersicht.
Im morgendlichen Dämmerlicht
Hatte Höppekrat er im Puff
Zum Beischlafe sich auserkoren.



„Es ist mir klar, es war der Suff“
Dachte die, weil sie ihn kannte.
„Der dumme Kerl der arrogante,
Das hat er von der Sauferei.
Nun ist’s für immer wohl vorbei“!
Der Feldmarschall war oft im Leben
Mit seinen tapferen Epheben
Ins Bordell zu ihr gekommen.
Gar oft hatt‘ er sich vorgenommen
Das Saufen endlich nachzulassen.
Sie konnte es so recht nicht fassen
Dass er, der oft hat einst um sie geworben
So plötzlich ist im Krieg verstorben.
Drum machte sie sich auf den Weg
In die Krötenbibliothek
Um sofort zu recherchieren
Wie man Tote stimulieren
Muss damit ihr letzter Wille
Vollziehbar wird in aller Stille.
Dort schlug sie gleich bei Rothschuh nach.
Der war ein Mann dereinst vom Fach
Und hatte in der Laudatio Ranae
In einem gründlichen Essay
Die schwierige Frage einst behandelt
Wie man Tote zu Lebenden verwandelt.
(Karl E. Rothschuh: „Laudatio ranae exploratae“ Münster 1981)
Von Boyle, Pascal und Basarow,
Humboldt, Stuart, Setchenow,
Nollet, Bernard, Spallanzani,
Über Unzer, Cyon, Whytt und Ritter,
Liebig, Ludwig, Harvey, Bidder,
Helmholtz, Haller, Galvani,
Rösel, da Vinci, Caldani,
Stannius, Colombo, Örtemann,
Bois, Bohn und Engelmann
Bis zu Zimmermann und Pflüger.
Von Blatt zu Blatt wurde sie klüger.
Zum Schluss las nochmals sie exakt
Aus all den Werken den Extrakt
Im zusammenfassende Essay
Der „Laudatio Ranae“.
Da wurde ihr die Sache klar.
Nun wusst‘ sie was zu machen war.
Sie ging zurück zum Feldmarschall.
Der lag im grünen Overall
Auf der Bahre ohne Kopf.
Sie kitzelte den armen Tropf
Vorsichtig an seinen Zehen.



Tatsächlich, es ist so geschehen
Wie gedruckt auf manchem Blatte
Sie es just gelesen hatte.
Er fing sofort zu hüpfen an
Und so trieb sie’s mit ihm dann
Bis sie `nen Orgasmus hatte.
Am Ende lag er auf der Matte
Vor ihrem Bette ganz marode.
Doch nach der beschriebenen Methode
Ließ sich das noch öfter machen.
Ohn‘ mit ihm sich zu verkrachen
Hat sie von Quatsch dem toten
Feldmarschalle das geboten
Was lebend, wenn ins Puff er kam
Er selbst sich allzu gerne nahm.
„Sic transit gloria mundi“ sprach
Sie jedes Mal zu ihm danach
Bevor den toten Philanthrop
Sie unter die Matratze schob.
Noch heute dient er im Bordell.
Er ist der reinste Freudenquell
Wenn die Nutten nachts verstohlen
Ihn aus dem Verstecke holen
Und sich um den Leichnam streiten.
Dann ist es wie in jenen Zeiten
Als Kräte und Springer noch ein Paar
Und der Feldmarschall lebendig war.
-------
Wie das Ganze weitergeht
In der nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt


Donnerstag, 12. Januar 2012


Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 8 – 86
Rundgang durchs Bordell (5)


Die Zeichnungen zu diesem Teil des Machwerks
hat der Autor den Illustrationen aus Tomi Ungerers
„Kamasutra der Frösche“
nachempfunden



or
der Tür der Maus-Filou

Hat beinah sich `nen Wolf geschaut.
Was er sah war kaum zu glauben.
„Mein Gott“ dacht‘ er „ist die versaut“
Was sich die Kröten heut erlauben
Gab es nicht zu meiner Zeit.
Herrjeh macht die die Beine breit“.
Er sah noch ziemlich lange zu.
„Ich mach kein X euch vor fürs U“
Hat zu den Freiern sie gequakt.
Die Aussicht welche sie devot
Im Bordell den Freiern bot
Hat auch dem Mauser sehr behagt.
Obwohl der Puff-Chef war in Eile
Blieb er noch `ne ganze Weile
Er konnte sich einfach nicht entfernen.
Schließlich musste er alles lernen
Was in seinem Haus geschah.
Das ging am besten wenn es sah
Wie in den Zimmern seine Damen
Für ihn und Krät‘ das Geld einnahmen.
Just als er nun an Kräte dachte
Er auf den Weg zu ihr sich machte.
Er hatte viel ihr zu erzählen.
Doch vorher wollt er sie beschälen,
Ihr all das zeigen ohne Bluff
Was er gelernt hatte im Puff
In der lauen Sommernacht
Die er hatte dort verbracht.
Doch es sollte anders kommen
Als er es sich vorgenommen.
Vor Zimmer dreizehn blieb er stehen
Um nach dem Rechten schnell zu sehen.
Drinnen sah er einen Frosch
Mit unsäglich breiter Gosch.
Der traurig in einer Ecke saß.
Sei Phallus hatte Übermaß.
Doch das verfluchte grüne Ding
Funktionierte nicht, es hing
Statt zu steh’n nur nutzlos rum.
“Ne Kröte kümmerte sich drum.
Sie küsste es und gab sich Mühe.
Auf dass es nochmal neu erglühe
Tat sie alles, keine Frage
Zu verbessern seine Lage.
Und siehe da, es ist gelungen.
„Er steht dir“ rief sie pufferfahren
Besser noch wie einem jungen
Hüpfer in den besten Jahren.
Ach lieber Pausback, diese Nacht
Die du bei mir hast zugebracht
Werd‘ ich mein Lebtag nicht vergessen.
Du kannst sicher nicht ermessen
Was Dein Besuch hier im Bordell
Bedeutet hat mir sexuell.



Dass du elfmal mit mir verkehrt
Hast in den letzten Stunden
Hat Spaß gemacht und mich geehrt.
Ich bleib auf ewig dir verbunden“!
Maus Springer sah nur ihren Rücken.
„Ich werde dich nochmal beglücken“
Hörte er den König quaken
„Dann ist mein Tagessoll
Und auch das Dutzend voll“.
Er saß auf einem roten Laken
Und als des Glückes Unterpfand
Des Herrschers Phallus aufrecht stand
Als wollte er nach kurzem Schnobern
Im Puff die ganze Welt erobern.
Die Krone und das Zepter lagen
Auf der Decke neben ihm.
Springer hörte den König sagen:
„Ich war gern mit dir intim“.
Dann sprach er weiter: „Komm doch her
Und lass es Dir am frühen Morgen
Von mir ganz kurz nochmal besorgen.
Sie setzte sich nicht erst zur Wehr
Sondern ließ was er wollte geschehen.
Springer konnt‘, was er tat sehen.
„Das Zepter sollst ab heut du führen“
Sprach Pausback „komm und lass dich küren
Zur schärfsten Krott in meinem Land.
Er nahm `nen Rohrkolben zur Hand
Und schob ihn sacht, es war nicht schwer,



In sie hinein von oben her.
Sie hat ganz leis nur protestiert
Denn er sprach weiter routiniert:
„Was du verdienst das sollst du haben.
Ein paar kleine Liebesgaben
Erhalten die Freundschaft; Doch nun pass auf“!
So warnte er und drehte stumm
Die Nutte vor sich langsam um.
Dann nahm die Sache ihren Lauf.
Springer saß vorm Schlüsselloch
Indessen draußen immer noch.
Als Pausback drinnen sagte „Hier
Hast du ihn, nun nimm ihn dir“.



Die Kröte hat gar geil gelacht
Und was er sagte gleich gemacht.
„Verflucht noch mal und zugenäht“
Schimpfte der Mauser draußen laut.
„Um Gottes Willen Majestät
Kräte Kratsch ist meine Braut.
Lass sie los du grünes Schwein“
Fluchte er. Dann trat er ein.
Ohne Kräte zu begrüßen
Schrie er: „Das werdet ihr mir büßen“!
Und an den König gewandt sprach er:
„Dich und dein verdammtes Heer
Wird unsere Armee besiegen.
Du wirst, was du verdient hast kriegen.
Zur Hölle mit dir du Lumpenhund“!
Derart beschimpft, aus gutem Grund
Hat König Pausback zugeschlagen.
Mit aller Wucht und allem Groll
Traf er den Spanner und zwar voll.
Der hörte den andern sterbend fragen:
„Was wollte denn der Mauser hier?
Kräte Kratsch ich rate dir
Lass dich nicht mit Mäusen ein.
Es könnt‘ für dich das Ende sein
Und für die Damen im Bordell.
Denk stets daran, das rat ich Dir,
Dass ich den Laden sponser‘ hier.
Ohne mein Wohlwollen und mein Moos
Wäret ihr alle arbeitslos“.
Um Springer wurde es nochmal hell.
„Dreizehn ist meine Unglückszahl“
Dacht er, sein Gesicht war fahl
Und „schade um das Freudenhaus“!
Dann hauchte er die Seele aus.
Um ihn wurd’s finster; als er starb
Pausback um seine Witwe warb.
Die erwies dem Toten Ehr
Und dacht beim Sexualverkehr,
Als Pausback es mit ihr grad trieb,
„Springer ach, ich hab dich lieb.
Warum musst du von mir gehen.
Ich weiß ich werd‘ Dich wiedersehen.
Dann kam es ihr. Ihre Kloake
Zuckte vor Lust und Übermut.
Auch Pausback ritt nun zur Attacke
Und stöhnte „Ach wie tut das gut“.
Danach zog trunken er vor Glück
Aus dem Puff sich schnell zurück
Ohne ihr Lebewohl zu sagen
Denn es war noch immer Krieg
Und er hatte für den Sieg
Eine weit’re Schlacht zu schlagen.
Draußen wurde es schon hell.
Da nahmen von Springer im Bordell
Die Nutten Abschied. Ach herrjeh
Was tat das Scheiden ihnen weh.
Alle waren sie gekommen
Aus ihren Zimmern auf den Flur.
Sie saßen auf dem Sarg beklommen



Und dachten all das Eine nur.
Schade um die schöne Maus.
Ihr Schwänzchen hing zum Sarg heraus.
Es ließ sich nicht mehr regen.
„Du warst für uns ein Segen“
Hielt Kräte Kratsch die Trauerrede,
„Und mir auch ein guter Gatte.
Du wolltest mir beisteh’n stante pede
Als Pausback diese feige Ratte,
Mir in seinem Liebeswahn,
Zwölfmal Gewalt hat angetan“.
„Ach Springer“ hat sie losgeflennt,
„Du warst so gut und so patent.
Nie wieder werde ich im Leben
Solch einen mutigen Epheben
Wie dich in meine Arme schließen.
Dein Andenken sei uns gepriesen.
Wir werden niemals dich vergessen.
Lang haben trauernd sie gesessen;
Bis acht Uhr etwa. Länger nicht.
„Gleich beginnt die nächste Schicht“
Rief Kräte nach einem Blick zur Uhr
Geschäftstüchtig über den Flur.
Während sich erfrischten nun die Damen
Bereits die nächsten Freier kamen.



Nun waren die Versehrten dran.
„Die ersten rollen schon heran“
Schrie Schorraporch durch das Bordell
Während sie nach draußen sah.
„Wascht euch, kämmt euch, macht schon, schnell“!
„Die ersten beiden sind schon da“
Ergänzte Kräte Kratsch geschwind
„Beeilt euch, dass wir fertig sind
Um die Krüppel zu bedienen“.
„Ich bitt euch“ sprach sie „macht es ihnen
Wenn ihr mit ihnen gleich verkehrt,
So als wären sie unversehrt“.
Die Damen grinsten nur verlegen.
Dann gingen den Kriegern sie entgegen.
Im ersten Rollstuhl, ohne Beine



Saß Hübbert. Er wollte nur das Eine.
Höppeparr im zweiten Stuhl
Grinste: „In euerm Sündenpfuhl
Erbitt‘ für die Verkrüppelung
Die mir die Mäuse in der Schlacht
Haben gestern beigebracht
Ich entsprechende Entschädigung“.
Was Hüppert und was Höppeparr
Erhofften wollt auch Quakequarr
Der im Kriege beide Beine
Verloren hatte. Daheim die Seine
Wollte nichts mehr von ihm wissen.
Die Damen, nicht grad hingerissen
Von all den grünen Kriegsversehrten
Die von der Front nach Hause kehrten
Um im Puff Station zu machen,
Hatten diesmal nichts zu lachen.
Von allen Seiten kamen sie
Geschlagen, hinkend aus dem Sumpfe.
Amputiert über dem Knie,
Noch blutend aus dem Stumpfe,
Gestützt auf wackelige Krücken,
Halb verhungert, ohne Mücken
Folgte Pogatsch Quakequarre
Der auf der selbst gebauten Karre,
Weil auch er ins Puff noch wollte,



Sich mit den Händen vorwärts rollte.
Und hinter jenen schlossen dann
Sich die anderen alle an.
Zu Hunderten, in langer Reih
Kamen sie nun aus der Schlacht
Um im Bordelle die Arznei
Zu empfangen welche schmerzfrei macht.
Kräte Kratsch sprach zu den Ihren.
„Es ist Ehrensach für unsern Stand,
Dass wir niemand hier brüskieren.
Wir tun es für das Vaterland.
Also meine Damen , rasch
Auf die Zimmer. Nicht so lasch“
Rief sie Quarütsche hinterher.
„Ich wünsche viel Spaß dir beim Verkehr“.
-----
Was in der Frühschicht sich sodann
Hat in Krätes Puff getan,
Zwischen Freiern und dem Personal
Berichten wir das nächste Mal.

wird fortgesetzt

Montag, 9. Januar 2012

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 8 – 85
Rundgang durchs Bordell (4)


Die Zeichnungen zu diesem Teil des Machwerks
hat der Autor den Illustrationen aus Tomi Ungerers
„Kamasutra der Frösche“
nachempfunden




ie
Blumen hielten nicht sehr lang.

Davor etwas zu versäumen, bang
Hat Grutschpapp aus der Vase sie
Wieder entfernt wobei sie schrie:
„Was soll ich denn mit Rosen?
Um mich zu liebkosen
Komm lieber doch mal selbst vorbei“!
Das brachte ihn zur Raserei.
„Sie schafft mich noch“ dacht er, „das Weib,
Gibt noch immer keine Ruh.
Sie kennt nur Sex als Zeitvertreib“.
Drum schnallte er sich ihren Schuh



Als Dildo vor und hat anal
Den Absatz tief in sie versenkt.
„Mein Gott“ dacht Springer, „welche Qual“!
Dass Pielpogg ihr hat Lust geschenkt
Sah er nicht durchs Schlüsselloch
Vor dem er staunend über jedes Maß
Auf seinem Rundgang immer noch
Um was dazuzulernen saß.
Doch es sollt noch schlimmer kommen.
Pielpogg steckte sich sein Pfeifchen an.
Nachdem er einen Zug genommen
Blies den Rauch er ihr spontan
Zwischen die Schenkel und zwar so,
Dass ihr, in dulci Jubilo
Aus ihrem breiten Mund der Rauch
Sanft entwich als Liebeshauch.



Nachdem den Qualm war abgezogen
Hat er sie sich zurechtgebogen;
Er war gerad so schön in Fahrt,
Um zwecks erneuter Sex-Attacke
Ganz nach seinem Lust-Geschmacke
Auf perverse sonderbare Art
Zu zeigen ihr was er empfand.
Er nahm die Heringe zur Hand,
Die in der Küche er vor Stunden,



Als er ankam, hatt‘ gefunden.
Die steckte er ihr in den Po
Nacheinander und zwar so,
Dass Fisch auf Fisch durch sie hindurch
Flutschte auf dass sie ihn entgräte.
Springer der interessiert nach drinnen spähte
Dacht „was ist das für ein geiler Lurch“!
Doch weiter kam er nicht im Denken.
Um der Geliebten Lust zu schenken
Kroch Pielpogg in ihren Kaffeekrug.
Sie hatte noch immer nicht genug.



Deshalb schenkte im stillen Kämmerlein
Er ordentlich ihr erst mal ein.
Kalter Kaffee war es nicht
Was ihr da der geile Wicht
In den heißen Schoß lief laufen.
„Ich könnte mich daran besaufen“
Juchzte sie am Tassenrand
Und reichte dankbar ihm die Hand.
Dann bot sie ihm ihr Hinterteil
Zur Generalattacke feil.



Springer draußen vor der Tür
Wusste ganz genau wofür
Sie sich nach vorne überbeugte.
Dass Pielpogg das nicht überzeugte
Konnt‘ der Mauser daran sehen,
Dass der zwecks ihrem Wohlergehen
Eine Flasche hat geköpft.
Bevor den Schampus er entkorkt
Hat er sich Grutschpogg vorgeknöpft
Und ihr zulieb‘ dafür gesorgt,
Dass auch ihr der Perlenwein
Ordentlich nun heizte ein.
Als sich der Kork mit lautem Knall
Löste kam es zu einem Zwischenfall



Welcher ihr ganz angenehm
Linderung in ihrem Lust-Ödem
Verschaffte für ein paar Sekunden.
„Oh“ hat dankbar ihm verbunden
Sie ihn glücklich angelacht:
„Pielpogg das hast du gut gemacht“!
Um für den Sekt sich zu bedanken
Streckte sie ihm ihren blanken
Hintern hoffnungsfroh entgegen.
Er dachte nur „Na meinetwegen“
Und griff zur Gabel. Völlig klar



Krötenlaich anstatt von Kaviar
Gab‘s zum Sekt. Er ließ sich’s schmecken.
Sie, noch mehr ihn nun zu necken,
Steckt eine Kerze sachgemäß
Sich brennend so in ihr Gesäß,



Dass er erkannte, was sie wollte
Und dass er‘s endlich machen sollte.
Pielpogg der es sah sogleich
Griff sie sich gar einfallsreich
Und steuerte sie höchst verwegen



Nun endlich ihrem Ziel entgegen.
Sie hüpften beide wild drauf los.
„Gleich gibt er ihr den Gnadenstoß“
Dachte Springer vor der Tür.
„Das ist wohl das Ende ihrer Kür“!
Die letzten Meter fuhr der Quaki
Mit ihr auf seiner Quakasaki.



Beim Zieldurchgang kam es zum Sturz.
Es endete mit einem Furz!!!
„Donnerwetter“ dacht die Maus
„Was hab ich für ein Freudenhaus,
Das war wirklich grandios“!!!
Vor Aufregung schier atemlos
Schlich er sich zum nächsten Zimmer.
An der Tür stand „Grüner Saal“.
Dort ging es zu noch viel, viel schlimmer.
Was er dort sah war abnormal.
Die Frösche drängten sich gar eng
Drinnen geil in allen Ecken.
Durchs Schlüsselloch roch es gar streng.
Es war kein Bild zum Lust erwecken.
Gleich rechts trieben es dort zwei Soldaten
Mit Papplagütsche. Wie sie’s taten
War für Springer welcher unerkannt
Von draußen zusah interessant.
„Donnerwetter“ dachte er,
„So was fehlt im Mäuseheer“.
So etwas kannte er noch nicht.
Sein spitzes graues Mausgesicht
Glühte vor Aufregung schon rot.
Was ihm die grüne Meute bot
War so spannend, dass sein Speer,
Als seines Mausglücks Unterpfand
Scharf wie niemals zuvor stand.
Er unterdrückte sein Begehr
Und schob seine Augen tiefer noch
Hinein ins enge Schlüsselloch.
Akjer, die Nase in Abba’s Arsch
Brachten Papplagütsche bei
Was im Kriege „Gleichschritt marsch“



Zu bedeuten hat. Die drei
Genossen es in vollen Zügen
Und mit sichtlichem Vergnügen.
Noch mehr Spaß hatt‘ Unk dabei
Poppegütsche, sie war so frei,
Und gab ganz sportlich sich für ihn
Am Binsenrohre hängend hin.



Am federnden Halme drängte er
Nach jedem Schwung ein bisschen mehr
Ins Zentrum allen Glückes vor
Dass sie die Besinnung fast verlor.
Sportlich ging‘s auch zu daneben.
Dort bewiesen drei Epheben,
Sie hießen Pirre, Paddel und Paguz,
Was man ganz im Eigennutz
Alles tun kann nebenbei
Wenn grad ist keine Nutte frei.
Sie trieben fröhlich es und heiter
Auf einer alten Wetterleiter.



Mancher Recke konnt’s nicht lassen,
Da alle Damen war‘n belegt,
Sich mit sich selbst erst zu befassen
Oder mit Kumpeln. Angeregt
Ward der lotterhaften Reigen
Von Lörk und seinem Kameraden.
Lork sprach dabei, „es könnt nicht schaden
Auch mal dort mit einzusteigen.
Siebzehn Frösche in einer Reihe.
Vorneweg der vögelfreie
Lörk. Hinter seinem Kumpel dann
Schlossen sich die andern an.
Jagl, Icke, Käks und Gecke,



Alle nur zu einem Zwecke,
Die Wartezeit schön zu gestalten
Und die Lust sich zu erhalten.
An Gecke schloss sich Hemdenmatz
An mit Mullgeck seinem Schatz.
Maaspuck, Kunke und Parredux,
Murker, Mume, Pullehux;
Alle schlossen sich nun an;
Fräker und Hoppetutz und dann
Am hinteren Ende schließlich noch
Der tapfere Krieger Kuhlepoch.
So zogen sie zu später Stunde
Im Grünen Saale ihre Runde.
Hinter der Tür, gleich um die Ecke
Bot Höpkepogg zum Aufgeilzwecke
Ihre schöne Tochter feil.



Sie zog der jungen Hoppepeit
So geschickt die Schenkel breit,
Dass die Soldaten vor ihr geil
Nur so mit den Augen rollten.
Weil alle sie nun haben wollten
War der Andrang ziemlich groß.
Ruckzuck war sie die Tochter los.
Maus Springer sah durchs Schlüsselloch
Leider nur den Anfang noch.
Er war verdutzt und zu perplex
Um sich drinnen das Geschehen
Bis zu Ende anzusehen.
„Das ist der reinste Gruppensex“



Dachte er: „Das stell ich ein“!
„Das darf in meinem Puff nicht sein.
Ich werde mal mit Kräte reden:
Die Kleine ist noch nichts für jeden“!
Dann sah er Huckepanne zu
Die drinnen sich gar ungeniert
Dem Publikum hat präsentiert.
----
Was es da zu sehen gab
War besser als ein jedes Lab,
Und brachte drinnen Alt und Jung
Und draußen dem Mauser neuen Schwung.
Mehr davon berichten wir
Für Euch alle demnächst hier.

wird fortgesetzt

Samstag, 7. Januar 2012

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 8 – 84
Rundgang durchs Bordell (3)

Die Zeichnungen zu diesem Teil des Machwerks
hat der Autor den Illustrationen aus Tomi Ungerers
„Kamasutra der Frösche“
nachempfunden




m Zimmer elf,
schräg gegenüber

Staunte Grutschepappe drüber
Was Pielepogge mit ihr grad machte.
„Mein lieber Mann“, dacht sie bei sich
„Der Frosch ist nicht grad zimperlich“.



„Nicht so toll“ schrie sie und dachte:
„Hinter mir der geile Bock
Beißt mir noch den Eierstock,
Wenn er so weitermacht, kaputt“.
Piel’pogg dacht, „wat mutt dat mutt“.
Drum schnappte er sich Grutschepappe.
„Du Hure“ schrie er „halt die Klappe“
Und dann zeigte er es ihr
Zu was ein echter Pionier
Aus Pausbacks glorreicher Armee,
Selbst nach einer blut’gen Schlacht,
Fähig ist im Puff bei Nacht.
Springer taten schon die Augen weh
Weil es am Schlüsselloche zog.
Doch was er jetzt zu seh’n bekam
Ihm die Fassung gänzlich nahm
Und zum Bleiben ihn bewog.
Noch nie hatte er so etwas gesehen.
Die drinnen standen auf den Zehen
Und hielten die Beine so gespreizt,
Dass einer den andern hat gereizt.



Die Köpfe rückwärts abgewandt,
Die Oberschenkel angespannt,
So trieben sie’s in Rückenlage.
„Meisterlich“ dacht Springer, „keine Frage“.
Jetzt zählte Pielepogg: Bei drei
Wälzten sich auf die Knie die Zwei.



Nun hielten sie die Ärsche froh
Und voller Lust im Quidproquo.
Dann kam die Liebesschaukel dran.
Pielpogg war kein Dummerjan.
Er setzte sie, sie war drauf geil,
In die Schlinge von dem Seil
Und hat dieses aufgezwirbelt
Um, er wusst‘ das würd ihr passen,



Danach es wieder loszulassen.
Sie ist auf ihm herumgewirbelt
Wie ein Kettenkarussell.
„Halt, langsam“ rief er, „nicht so schnell,
Wir haben Zeit bis morgen früh“.
Da gab auch Grutschepapp‘ sich Müh
Ihre Lust etwas zu zügeln.
Er, etwas Neues auszuklügeln,
Griff zur Fahrradpumpe. Oh
Zum Düsenantrieb ward ihr Po



Als sich der Stöpsel plötzlich löste.
Was ihr fliegend Angst einflößte
Machte Pielpogg richtig Spaß.
Als sie gelandet glücklich war
Und aufgeregt atmend bei ihm saß
Sprach er zu ihr: „Ohn‘ Honorar
Les‘ ich der jetzt das Horoskop.
Er schob sie unter’s Mikroskop.



„Was siehst du denn“ hat sie gefragt.
„Pures Glück“ hat er gesagt;
„Es bleibt dir noch bis morgen treu.
Ich wünsch das Beste, toi, toi, toi;
Und eine Reise wirst du machen.
Nimm es wahr, pack deine Sachen“!
Sie war begeistert, lief gleich los.
Der Koffer ist ein bisschen groß“
Meinte sie zu ihm. Darauf sagte er
Ach was, der passt“ zu Grutschepappe
Ich helfe dir packen, bring ihn her.
Da hob er schon die Kofferklappe.
Sie konnte nur „komm mit“ noch sagen!



Zum Flugplatz musst‘ sie ihn nicht tragen!
Was sie in ihrer Reiselust
Schnell und ohne Zeitverlust,
Hatte just grad eingepackt,
Hat hinterhältig und vertrackt,
Ach er war ja so verkommen,
Bevor der Koffer noch war zu
Sich der hinterhältige Filou
So wie er‘s wollt herausgenommen.
Im Koffer eingeklemmt schrie sie:
„Verreisen macht Laune irgendwie“!
Pielpogg, stöhnend darauf leise
Und wünschte eine gute Reise.
Als er am Ziel des Ausflugs dann
Mit dem Auspacken begann,
Den Koffer hat wieder aufgemacht,
Hat ihn Grutsch‘pappe angelacht.
Weil ihr der Trip hat gut behagt
Hat schelmisch sie gleich nachgefragt:
„Was ist denn nun als nächstes dran“?
Da griff der grüne Don Juan
Zum Kleiderbügel mit der Hand
Und hängte die Nutte an die Wand



Dass sie im baumelnden Verwahr
Ihm völlig ausgeliefert war.
Ach was machte das für Spaß!
Grutschepappe fast vergaß,
Als er ihr an die Froschhaut ging,
Dass sie gefangen vor ihm hing.
Pielpogg küsste sie und unkte
Geifernd schmatzend und nasal,
Als wäre es der heil’ge Gral
In den er seine Gosche tunkte,
„Jetzt zeig ich dir was Zärtlichkeit
Bedeutet; mach die Beine breit“.
Da brach der Bügel. Ach oje
Wie taten beide sich da weh.
Grutschepapp fiel auf den Steiß.
Ihr Freier, der grad noch mit Fleiß
Ihren Schoß hatte geknutscht,
War so unglücklich ausgerutscht
Dass seine Männlichkeit ihm schwand.
Sie nahm das Erste-Hilfe-Buch zur Hand
Um nachzuschlagen was man macht
Wenn man beim Amplexus sich
Verletzt einmal gelegentlich.
Pielpogg in seiner wilden Schmacht
Ergötzte sich an jenem Trunk



Der im Gral sich sammelte.
„Was machst du denn da du Halunk“
Lesend Grutschepappe stammelte.
„Ich lösche meinen Durst“ sprach er
Und hoffe auf die Wiederkehr
Der Gefühle die ich hatte“.
„Mit Musik geht alles besser“
Gab sie zur Antwort ihm noch kesser
Und dann spielte im Gelass
Pielpogg gleich für sie den Bass.



Vor der Tür der nimmersatte
Mauser konnt‘ nicht glauben was er sah.
Drinnen im Kammertone A
Hat er Grutschepapp gezeigt
Wie man mit dem Basse geigt.
Die Heilung, so schien‘s, war gelungen.
Später haben sie gesungen



Drinnen gar lustig alle zwei.
Sie saß auf seinem Schoß dabei
Und lauschte unter Stöhnen
Seinen schönsten Tönen.
Draußen vor der Tür der Chef
Und neue Boss im Freudenhaus
Dacht neidisch: Pielpogg kennt sich aus,
Beherrscht die Sache im Effeff“.
Drum mochte er sich nicht entfernen.
„Als Besitzer von dem Laden“,
So dachte er, „kann es nicht schaden
Noch etwas schnell hinzuzulernen“.
Wissbegierig sah er zu
Was drinnen tat der Froschfilou
Mit der Kröte Grutschepappe.
„Eine Stunde noch, `ne knappe
Hatte Springer draußen Zeit.
Dann musste er bei Kräte sein.
Die nahm um sechs ihr Frühstück ein.
Er nutzte die Gelegenheit
Sich im Puff zu orientieren.
Ohne lange zu pausieren
Spielte drinnen, er auf ihr
Mit allen Fingern jetzt Klavier.



Das machte sie noch geiler.
Springers Schwanz wurd‘ steil und steiler.
Er dacht bei sich vorm Schlüsselloch
„Was macht der geile Frosch denn noch
Mit ihr, bevor er sich das nimmt
Wofür im Puff sie ist bestimmt.
Doch Pielepogg ganz Kavalier
Schenkte erst mal Blumen ihr.


-----
Was weiter dann im Puff geschah
So wie der neue Chef es sah,
Berichten wir hier im Journal
Online für Euch das nächste Mal.

wird fortgesetzt


Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als einhundertfünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 15.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.